Der traditionelle Berggottesdienst des Dekanates musste im Tal stattfinden

Hafenstoarner Alphornbläser beim Kampenwandgottesdienst
Bildrechte Ulrich Otto
Dr. Golob, Pfarrerin Lenz-Lemberg und Dekanin Häfner-Becker beim Kampenwandgottesdienst
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Dekanin Dagmar Häfner – Becker begrüßte die Gemeinde und entschuldigte Regionalbischof Thomas Prieto Peral, der wegen dringender Angelegenheiten nicht predigen konnte. Ebenfalls begrüßte sie Rev. Clair Ullmann, als Vertreterin der Anglikanischen Kirche, den Pfarrer der Altkatholischen Gemeinde Dr. Golob, sowie die Pfarrerin Ghita Lenz – Lemberg, die Aschauer 3. Bürgermeisterin Monika Schmid und den stellvertretenden Landrat Georg Huber. Als wichtigste Gäste hieß sie die Gläubigen willkommen, die gemeinsam den Gottesdienst feiern wollten.
Gott ist ewig, auf dem Berg sieht man das Weite, Freiheit führt zu innerem Frieden, so die Dekanin in ihrer Einleitung. Herr Dr. Golob las aus dem Evangelium des Johannes im 6. Kapitel: „Die Speisung der fünftausend“, passend zum Thema des Gottesdienstes: „Gott stillt Hunger“. Hier geht es darum, wie Gott auf vielfältige Weisen Hunger stillt.
In ihrer Predigt über den Hebräerbrief im 13. Kapitel, ging Frau Häfner – Bäcker auf eines der Wunder ein, die Jesus vollbracht hatte. Dort wo Wunder geschehen, sei es durch eine Heilung, oder eine Brotvermehrung, geht es um Lebensverlängerung, und damit um eine Berührung mit Gott. Hierbei ist es wichtig, dass es nicht die Menschen sind, die Wundersames vollbringen, sondern es muss Gott sein, der Raum hat zu wirken, so die Dekanin in ihrer Predigt. Die Allmacht Gottes erfahren wir im Abendmahl mit Brot und Wein. Hier begegnen wir seiner Schöpferkraft und Schöpfermacht. Sie führt zu Gemeinschaft, weil wir andere Menschen nicht als Feinde sehen, sondern als Brüder und Schwestern, erklärt Frau Häfner – Bäcker den Abschnitt aus dem Hebräerbrief. Hier stillt Gott den Hunger, indem Er Frieden, Gemeinschaft und Trost stiftet. So stillen wir Menschen auch den Hunger bei anderen, weil wir ihnen zu essen geben. Damit schließt die Dekanin ihre Predigt.
Ein besonderer Dank galt den Posaunenchören aus dem Dekanat, unter Leitung von Andreas Hellfritsch, und den Hafenstoanern Alphornbläsern aus Bernau. Ebenfalls wurde allen Mitwirkenden gedankt, die mit vorbereitet haben. Ein herzliches „Vergelt’s Gott“ galt der katholischen Gemeinde Aschau, deren Kirche zum wiederholten Male genutzt werden durfte.
Ulrich Otto

Kampenwandgottesdienst
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Dekanin Häfner-Becker beim Kampenwandgottesdienst
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